Zwischenseminar in Davao City- Durian City- ,Tauchen und Rückkehr nach Cebu

Schon am Tag meiner Ankunft in Davao habe ich gleich riechen und schmecken können, warum die Stadt auch Durian City genannt wird. Über den Geschmack und Gestank dieser Frucht (käsig, faulig, süßlich; Durian City darf man in Singapur nicht mit in öffentliche Verkehrsmittel nehmen; ich hatte auch viel Ärger mit meinem Handgepäck- ich konnte aber nochmal durch den finalen Sicherheitscheck und jmd in der Wartehalle überzeugen meine Durian mit seinem Gepäck einzuchecken) streiten sich die Geister, die meisten anderen Freiwilligen können ihn nicht leiden.

 

Nach einer Fototour alleine auf dem Markt war ich dann noch am ersten Tag auf der Philippine Eagle Farm, auf der 25 der letzten Hundert Exemplare dieser aussterbenden Spezies in Käfigen leben.

 

Das Seminar hat viel Raum gelassen die Stellen, Probleme und Persönlichkeiten der Freiwilligen kennen zu lernen. Die jungen, lustigen und sehr kompetenten Organisatoren/Mentoren haben uns auch einen Einblick in die Psychologie der einzelnen Typen nach Rhiemann-Thomann gegeben. Das war sehr spannend und hat auch bei der kollegialen Beratung einzelner Freiwilligen mit ihren Problemen geholfen.

 

Die letzte Einheit hat sich um Zukunftsperspektiven hier und nach der Rückkehr gedreht. Mich hat das zu viel kritischem Nachdenken angeregt und ich habe auch festgestellt, dass ich noch mehr Zeit mit den Filipinos hier verbringen und bei allen etwas Persönliches hinterlassen möchte. Das steht wiederum teilweise im Konflikt mit meinem Wunsch längere Freizeiz für Sport zu nutzen. Abends um 19.30 wenn ich standardmäßig heimkomme, bietet sich kaum eine Möglichkeit wirklich mit Leuten in Kontakt zu kommen. Außerdem habe ich allerhand am Pc zu tun.

 

Mir ist zudem klar geworden, wie wenig ich weiß, was ich wirklich studieren WILL und welcher Studiengang nicht einfach viele nette Facetten hat.

 

 

Die 6 anderen Freiwillige kannte ich schon von einem Vorbereitungsseminar, sie sind alle nett und das Wiedersehen hat gut getan. Es gab viel gutes –auch westliches- Essen. Die Organisatoren haben mir erzählt wie vergleichsweise billig man hier einen Tauchschein machen kann. Das habe ich direkt nach Ende des Seminars gemacht und auch nicht bereut:

 

Der Schein ist in Davao wirklich billiger gewesen als überall sonst auf den Philippinen oder in Thailand. Ich war von Montag bis Freitag damit beschäftigt mich auf die Theorieprüfung vorzubereiten. Parallell hab ich 6 Tauchgänge (2 im Pool,4 im Meer) gehabt. Diese haben so viel Spaß gemacht und ihr glaub gar nicht, was man da alles so problemlos sieht. Handflächengroße Nemofische schwimmen Dir beinahe gegen die Taucherbrille, ich habe einen Schwarm von ca 5000 zeigefingergroßen Fischen , einige Lionfish, eine blau-weiße Moräne und vieles mehr gesehen- nur der blue stingray ist leider nicht rausgekommen (Bilder!).

 

Wenn man erstmal bei 10Metern ist, dann spürt man wirklich, dass sich das Lungenvolumen bereits halbiert hat. Es ist wirklich unreal, wenn man von 15Metern Tiefe aus nach oben schaut und nur noch schwach die gebrochenen Sonnenstrahlen sieht. Leider ist das Tauchen wie das Skifahren:Nicht überall möglich und gleich schön,jeder einezlne Tauchgang und die Ausrüstung/Kleidung ist teuer und braucht etwas länger um angelegt zu werden und man braucht einen Partner. Ansonsten würde ich wirklich zusehen, dass ich jedes Wochenende Tauchengehen kann.

 

 

Hier in Cebu ist alles beim Alten, Vieles lässt sich nicht einplanen. Der Sommer hat hier mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit schon spürbar begonnen.

 

 

Bei einem kurzen Besuch gestern von ca. 25 Steyler-Laien aus Deutschland (alle im Rentneralter)in unsere Gemeinde, haben mich einige Kommentare des Pfarrers in seiner Begrüßungsrede wirklich nochmal getroffen: Er sagte, dass man mit vielen Erwachsenen aufgrund von Drogen nicht zuverlässig arbeiten kann, hat das unreflektierte Folgen der Anweisungen des Priesters kritisiert und über die Auseinandersetzungen der Brüderschaften gesprochen. Das lokale Landgewinnungsprojekt in Verbindung mit dem Klimawandel und den starken Gezeiten im Juni und Juli hat angeblich zur Folge, dass das Wasser in vielen Häusern einen halben Meter steht, obwohl man von dort aus, das Meer weder sieht noch hört. Wie soll das dann erst in Zukunft werden?

 

3.3.10 14:55

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(3.3.10 15:16)
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